Unfallchirurgie

Knochenbrüche (Frakturen)

Nach einem Unfall geht es zunächst um das Erkennen von Verletzungen, also um die Diagnostik. Knochenbrüche entstehen bis auf einige Ausnahmen durch Unfälle, zum Beispiel einen Sturz. Die Diagnostik erfolgt häufig mit Röntgenaufnahmen, bei Kindern aber auch mit einer Ultraschalluntersuchung. Je nach Befund kommt dann eine konservative Therapie mit Gips, Schienen, Orthesen und Bandagen in Betracht oder eine operative Behandlung durch Stabilisierung mit Platten, Schrauben oder Drähten.

In vielen Fällen ist eine rasche operative Therapie angezeigt, die wir in der Praxis nicht leisten können, es erfolgt dann die Empfehlung der Vorstellung in einem Krankenhaus. Ist keine akute Behandlung nötig kann auch von uns die operative Therapie vorgenommen werden, hierfür erfolgt dann eine Terminierung.

Das Beispiel zeigt eine 80 jährige Patientin, die sich den Oberarm knapp unterhalb des Schultergelenkes gebrochen hat. In diesem Fall kam eine sogenannte winkelstabile Platte zum Einsatz mit der eine sofortige frühfunktionelle Nachbehandlung möglich wurde, das bedeutet sofortige freie Bewegung erlaubt, jedoch eingeschränkte Belastbarkeit.

Dr. med. Michael Schneider
Dr. med. Stephan Fritz
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